Wahl des neuen Feuerwehrkommandanten der Feuerwehr Hundwil per 1. Januar 2027
Der bisherige Feuerwehrkommandant, Alfred Stricker, Brennern, hat seinen Rücktritt auf Ende des Jahres 2026 eingereicht.
Nach insgesamt 22 Jahren engagiertem Einsatz für die Feuerwehr Hundwil, davon während der letzten fünf Jahre als Kommandant, verabschiedet sich Alfred Stricker aus dem aktiven Feuerwehrdienst. Während seiner langjährigen Tätigkeit hat er mit grossem Verantwortungsbewusstsein, hoher Fachkompetenz und unzähligen Einsatzstunden einen wertvollen Beitrag für die Sicherheit der Bevölkerung geleistet.
Der Gemeinderat dankt Alfred Stricker für seinen ausserordentlichen Einsatz und sein langjähriges Engagement zugunsten der Feuerwehr Hundwil herzlich.
Als Nachfolger hat der Gemeinderat Samuel Nef per 1. Januar 2027 zum neuen Feuerwehrkommandanten gewählt. Samuel Nef verfügt über die erforderlichen fachlichen und persönlichen Voraussetzungen für diese anspruchsvolle Aufgabe. Er hat die notwendigen Aus- und Weiterbildungen innerhalb der Feuerwehr erfolgreich absolviert und bringt wertvolle Erfahrung für die Führung der Feuerwehr Hundwil mit.
Mit der Wahl zum Feuerwehrkommandanten nimmt Samuel Nef von Amtes wegen auch Einsitz in die Feuerschutzkommission. Jean-Claude Kerschbaum wird seine bisherige Funktion als Vizekommandant weiterhin wahrnehmen.
Der Gemeinderat dankt Samuel Nef für seine Bereitschaft, diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen. Für sein neues Amt wünscht er ihm viel Erfolg, Freude und stets die notwendige Unterstützung bei der Ausübung dieser wichtigen Funktion zugunsten der Bevölkerung von Hundwil.
Gemeinderat-Sitzungen
Die Sitzungen des Gemeinderates finden jeweils jeden 3. Dienstag des Monates statt. Eingaben sind 8 Tage vor der Sitzung der Gemeindepräsidentin Margrit Müller-Schoch oder auf der Gemeindekanzlei Hundwil einzureichen.
Mitteilungen aus dem Gemeinderat vom 15.09.2026
Hundwil fordert rasche Aufnahme der N25 Umfahrung Herisau-Wilen ins Strassenprogramm 2045
Die Gemeinde Hundwil hat sich als direkt betroffene Gemeinde im Rahmen der Vernehmlassung des Bundes zum Programm Verkehr 2045 klar mitpositioniert. Neben der Mitunterzeichnung der gemeinsamen Stellungnahme der betroffenen Gemeinden resp. der gesamten Region, hat der Gemeinderat Hundwil auch eine eigene Vernehmlassungsantwort beim Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) eingereicht. Der Gemeinderat fordert mit Nachdruck, dass die N25 Umfahrung Herisau-Wilen inklusive Zubringer Appenzellerland in das Strassenumsetzungsprogramm 2045 aufgenommen wird. Die vom Bund vorgeschlagene Verschiebung um weitere zehn Jahre erachtet der Gemeinderat als nicht akzeptabel.
Verkehrlicher Engpass mit grosser regionaler Bedeutung
Der Verkehrsknoten auf der Alpsteinstrasse in Herisau stellt seit Jahrzehnten einen erheblichen Engpass für die gesamte Region dar. Für die Bevölkerung von Hundwil ist dieser Abschnitt von zentraler Bedeutung. Zahlreiche Einwohnerinnen und Einwohner sind täglich auf diese Verbindung angewiesen, sei es für den Arbeitsweg, Einkäufe, Freizeitaktivitäten oder den Zugang zum Autobahnanschluss der A1.
Gleichzeitig ist die Alpsteinstrasse ein wesentlicher Bestandteil des regionalen öffentlichen Verkehrs. Die Postautolinie 180 zwischen Herisau, Hundwil, Stein und St.Gallen als einzige direkte ÖV-Verbindung der Gemeinde ist regelmässig von Staus und Verkehrsbehinderungen betroffen. Dies beeinträchtigt die Zuverlässigkeit und Attraktivität des öffentlichen Verkehrs erheblich. Zusätzlich kritisch beurteilt der Gemeinderat die heutige Situation für den Veloverkehr. Die bestehenden Verkehrsverhältnisse auf dem stark belasteten Abschnitt schaffen Sicherheitsrisiken und entsprechen nicht den Anforderungen an eine zukunftsgerichtete und sichere Verkehrsinfrastruktur.
Ostschweiz darf nicht benachteiligt werden
Mit der Aufnahme des Projekts «N25 Umfahrung Wilen (AR/SG)» inklusive Zubringer Appenzellerland könnte die dringend notwendige Verbesserung der Verkehrssituation in der Region eingeleitet und bis 2045 realisiert werden. Das Projekt hat nicht nur für das Appenzellerland, sondern für die gesamte Ostschweiz eine hohe verkehrliche und volkswirtschaftliche Bedeutung. Der Gemeinderat Hundwil zeigt sich deshalb enttäuscht über die Prioritätensetzung des Bundes. Eine weitere Verschiebung des Projekts würde die Ostschweiz gegenüber anderen Regionen der Schweiz benachteiligen und den bereits heute bestehenden Handlungsbedarf ignorieren.
Landsitzung des Regierungsrates in Hundwil
Am 25. August war der Regierungsrat des Kantons Appenzell Ausserrhoden für seine Landsitzung zu Gast in Hundwil. Im Zentrum standen der Austausch mit dem Gemeinderat zu aktuellen Themen und Herausforderungen sowie ein öffentlicher Begegnungsanlass mit der Bevölkerung in der Mitledi.